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Weil sieht in US-Drohungen bei Nord Stream 2 "Verfall der Sitten in der Außenhandelspolitik"

Archivmeldung vom 14.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Stephan Weil (2017)
Stephan Weil (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Im Handelsstreit zwischen den USA und Deutschland wegen der Gaspipeline Nord Stream 2 hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die Sanktionsankündigung der USA scharf kritisiert. "Das ist ein schlimmes Beispiel für den kompletten Verfall der Sitten in der Außenhandelspolitik", sagte der SPD-Politiker im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Wir müssen aufpassen, dass der Außenhandel nicht zum Spielball politischer Interessen wird", erklärte der SPD-Politiker. Es gebe nun einmal Bereiche, "die fallen nicht in den Geltungsbereich der USA", sagte Niedersachsens Regierungschef. Zwar sei es jedermanns Recht, Nord Stream 2 zu kritisieren. Es sei aber auch das gute Recht von Staaten, sich für ein solches Projekt zu entscheiden. Weil zeigte sich offen für eine Reaktion: "Wer so eine Entscheidung zum Anlass für Sanktionen nimmt, muss Gegenmaßnahmen einkalkulieren." Der US-Senat soll in der kommenden Woche über Sanktionen gegen Firmen entscheiden, die am Bau der Ostsee-Pipeline beteiligt sind.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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