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Bundeswehr operiert in Afghanistan an den Grenzen des Mandats

Archivmeldung vom 07.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Die Bundeswehr beteiligt sich nach Informationen des "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe) in Afghanistan an einem Anti-Terror-Einsatz, der über die Grenzen ihres Einsatzgebiets im Norden hinausreicht.

Die Operation mit dem Decknamen "Harekate Yolo 2" umfasst die Bekämpfung von bewaffneten Aufständischen in der Nordprovinz Farjad und dem angrenzenden Badghis, das im Verantwortungsbereich des italienischen Regionalkommandos West liegt. Dabei kommen deutsche Soldaten zeitweise auch jenseits der Grenzen des Nord-Kommandos zum Einsatz. Die militärische Hauptlast liegt bei rund 700 Soldaten der afghanischen Armee, die nach Abschluss der Operation das Gebiet in ihre eigene Kontrolle nehmen sollen. Die Bundeswehr stellt Führungsunterstützung, Aufklärung, Logistik und Sanitäter zur Verfügung. Darüber hinaus begleiten deutsche Militärausbilder Einheiten des 209. afghanischen Armeekorps, die sie ausgebildet haben, in ihre Einsätze. Das vor kurzem verlängerte Isaf-Mandat des Bundestages beschränkt den regulären Einsatz der Bundeswehr auf den Norden und den Raum Kabul. Zeitlich und im Umfang befristete Ausnahmen sind erlaubt. In ihren vertraulichen Unterrichtungen an das Parlament hatte die Bundesregierung die Harekate-Yolo-Operation allerdings bisher nicht als Ausnahme eingestuft, sondern als regulären Einsatz.

Quelle: Pressemitteilung Der Tagesspiegel


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