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Von der Leyen will in noch mehr Kriegen in der Welt mitmischen - Bundeswehr muß "Respekt für Vielfalt" akzeptieren

Archivmeldung vom 15.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ursula von der Leyen Bild: Global Panorama, on Flickr CC BY-SA 2.0
Ursula von der Leyen Bild: Global Panorama, on Flickr CC BY-SA 2.0

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) befürwortet ein verstärktes Engagement Deutschlands in der Welt. "Deutschland ist zu groß, um sich in einem Konflikt nicht zu positionieren, aber auch nicht groß genug, um allein eine Wende herbeizuführen", sagte sie dem SZ-Wirtschaftsmagazin "Plan W". Syrien sei eine "bittere Lektion" gewesen.

"Dann kommen die Probleme bis an unsere Haustür", sagte sie. Spätestens als der "Islamische Staat" 2014 Mossul eingenommen und die Jesiden abgeschlachtet habe, sei klar geworden: "Auch Nichthandeln macht schuldig." Der Wandel der Bundeswehr zu einer modernen Organisation steht nach Auffassung von der Leyens erst am Anfang. Das Unternehmen habe ein "gigantisches" Personalproblem.

"Im zivilen Bereich überaltert, kaum Systematik in der Nachwuchsgewinnung und wachsende Aufgaben vor der Brust. Das ist eine schlechte Mischung", sagte sie. So, wie die Bundeswehr derzeit aufgestellt sei, habe sie schlechte Karten. Auch kulturell müsse sich die Organisation wandeln und das nachholen, was die Gesellschaft in den vergangenen 100 Jahren geleistet habe.

"Die Bundeswehr darf nicht wie ein verstaubter Klub Gestriger auftreten", sagte die CDU-Politikerin. Man könne aber Respekt für Vielfalt nicht anordnen. Dies sei eine Frage der Haltung. "Und Haltung können Sie nicht befehlen, die müssen Sie vorleben und immer wieder erklären." Da gebe es viel Widerstand, Veränderung werde oft als Bedrohung gesehen. In jüngster Zeit waren mehrere Vorfälle von Mobbing in Kasernen bekannt geworden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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