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Merkel will mit Macron weiteren Plan für Afghanistan beraten

Archivmeldung vom 17.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Theresa May, Angela Merkel und Emmanuel Macron (2017)
Theresa May, Angela Merkel und Emmanuel Macron (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das weitere Vorgehen in Afghanistan besprechen. "Das Thema Afghanistans wird uns beschäftigen", sagte sie am Donnerstag zum Auftakt des Treffens in Paris.

Man müsse überlegen, wie könne man Bürger aus Afghanistan, "die noch Schutz brauchen oder die im Falle von Deutschland auch für uns gearbeitet haben, noch außer Landes und in Sicherheit bringen". Es müsse auch geklärt werden, "wie wir der Nachbarschaft unter die Arme greifen können, wenn es Flüchtlinge gibt", so Merkel. "Wir werden natürlich auch überlegen müssen, was das Ende des Einsatzes der NATO in Afghanistan für uns und unsere zukünftigen Missionen im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den Terrorismus bedeutet und welche Lehren wir aus dem mit Blick auf die Ziele, die jedenfalls wir uns vorgestellt haben, ja nicht erfolgreichen Ende ziehen."

Auch EU-Themen wie Ukraine, Normandie-Format und die Situation in Weißrussland stünde auf der Tagesordnung. "Wir werden auch über die Zukunft der Europäischen Union sprechen. Jetzt im Herbst und dann während der französischen Präsidentschaft stehen wichtige Entscheidungen an", gab die Kanzlerin zu bedenken. Durch die deutschen Wahlen werde eine Neubildung der Regierung stattfinden. "Aber wir haben auch besprochen, dass wir von deutscher Seite alles möglich machen wollen, damit es keinen Stillstand bei den notwendigen Entscheidungen geben wird, die zu treffen sind." Die Klimaagenda sei sehr ambitioniert. "Wir müssen schauen, dass wir im Klimaschutz sehr fortschrittlich sind und gleichzeitig unsere industrielle Basis in Europa nicht verlieren." Auch das Verhältnis zu China und zu den Vereinigten Staaten werde man aber nicht außer Acht lassen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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