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Huawei-Gründer fordert "erhebliche" Steuersenkungen in China

Archivmeldung vom 17.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
China (Symbolbild)
China (Symbolbild)

Bild: M. Hermsdorf / pixelio.de

Der Gründer des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei, Ren Zhengfei, drängt darauf, dass China seine Steuersätze "erheblich senken" soll. Früher hätten hohe Abgabeforderungen, als die Arbeitnehmerkosten noch niedrig waren, Sinn ergeben, sagte Ren dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) und der "Wirtschaftswoche" im Huawei-Hauptquartier in Shenzhen.

Ren weiter:"Aber inzwischen sind die gestiegen. Wenn die Steuern daher nicht sinken, würde dies meiner Meinung nach der Entwicklung des Landes schaden." Vorbild für diesen Schritt könnte die US-Steuerpolitik sein. "Präsident Donald Trump ist großartig, weil er in einem so kurzen Zeitraum eine Senkung der Steuersätze durchgesetzt hat – und das in einem demokratischen Land", kommentierte Ren die 2017 bewilligte Steuerreform, bei der unter anderem die Ertragssteuer für Unternehmen und der Spitzensteuersatz für Privatpersonen reduziert wurden. Auf dem Volkskongress im März hatte auch der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang Steuersenkungen im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar angekündigt. Unter anderem wurde bereits die Mehrwertsteuer für das produzierende Gewerbe von 16 auf 13 Prozent gesenkt. Zudem sollen lokale Regierungen die Möglichkeit haben, die Sozialversicherungsabgaben für Arbeitgeber zu senken.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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