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Grüner Europaabgeordneter für Snowden-Aussage vor EU-Parlament

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Snowden auf einem Plakat während einer Demonstration in Hongkong
Snowden auf einem Plakat während einer Demonstration in Hongkong

Foto: Excolis
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Grünen-Europaabgeordnete Werner Schulz hat sich dafür ausgesprochen, den Whistleblower Edward Snowden vor das EU-Parlament zu laden - "mit allen Sicherheitsgarantien, die ihm als Kronzeugen zustehen, damit er seine Enthüllungen selbst erläutern kann und wir sie verifizieren können", schreibt Schulz in einem Beitrag für die "Welt".

In Moskau werde Snowden vom Regime "geschickt instrumentalisiert", um das Misstrauen gegenüber den USA anzuheizen. Es sei doch auffällig, "wie hilfreich und schnell der Geheimdienst beim Gesprächsbesuch von Christian Ströbele war". Weiter schreibt Schulz: "Michael Chodorkowski hat in den zehn Jahren Lagerhaft kein Ausländer sprechen können. Seit Monaten bemühe ich mich erfolglos, eine Besuchserlaubnis für die inhaftierten Pussy-Riot-Frauen zu bekommen."

Erst wenn Snowden Asyl bekomme, könne man die Wahrheit erfahren, so der Grünen-Parlamentarier, "darum sollten wir ihn schleunigst aus den Händen Putins befreien, um herauszufinden, was ihn wahrlich bewegt: Ob er tatsächlich einen üblen Skandal aufgedeckt hat oder ob er uns einen Bärendienst geleistet beziehungsweise einen russischen Bären aufgebunden hat".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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