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Nordkorea sagt Familienzusammenführungen mit Südkorea ab

Archivmeldung vom 21.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grenze Nordkorea-Südkorea bei Panmunjeom
Grenze Nordkorea-Südkorea bei Panmunjeom

Foto: User:Filzstift
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das nordkoreanische Regime um Machthaber Kim Jong Un hat die geplanten Familienzusammenführungen mit Südkorea am Samstag unvermittelt abgesagt. "Wir verschieben das anstehende Wiedersehen getrennter Familien, bis eine normale Atmosphäre für Gespräche und Verhandlungen geschaffen ist", wird ein für die Beziehungen zu Südkorea zuständiges Regierungsmitglied von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA zitiert.

Humanitäre Fragen wie die geplanten Familienzusammenführungen könnten demnach nicht geklärt werden, solange Seoul die innerkoreanischen Beziehungen mit "Feindseligkeit und Beschimpfungen" behandle.

Insbesondere die gemeinsamen Militärübungen von Südkorea und den Vereinigten Staaten wurden von Pjöngjang kritisiert. Die südkoreanische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu der Absage.

Familienzusammenführungen hatte es zuletzt im Jahr 2010 gegeben. Ende August hatten sich Südkorea und Nordkorea auf eine Wiederaufnahme des Programms verständigt, in dessen Rahmen bislang Tausende Menschen ihre Verwandten für kurze Zeit besuchen konnten. Derzeit warten rund 72.000 Südkoreaner darauf, ihre Familienmitglieder in Nordkorea besuchen zu dürfen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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