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Timoschenko: Verbrennung in Odessa war Schutz von Verwaltungsgebäuden

Archivmeldung vom 03.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Julija Tymoschenko
Julija Tymoschenko

Foto: European People's Party
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die ukrainische Ex-Regierungschefin und Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko hat die Verbrennung von Menschen in Odessa als Schutz von Verwaltungsgebäuden und den Überfall der Radikalen auf ein Anti-Maidan-Lager als eine friedliche Demonstration bezeichnet, meldet Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf RIA Novosti.

Weiter heißt es: "„In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration überfallen worden war. Wir konnten auch Verwaltungsgebäude schützen“, sagte Timoschenko nach Angaben ihrer Vaterlandspartei am Samstag.

Die Zivilbürger, die bei einem Brand im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommen waren, bezeichnete sie als „Angehörige von Diversionstruppen, die gekommen waren, um Einwohner von Odessa zu töten“.

Am Freitagabend hatten die Radikalen aus dem sogenannten Rechten Sektor einige Dutzend Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert und mit Molotow-Cocktails beworfen.

Rund 40 Menschen starben in den Flammen oder beim Sprung aus dem Haus. Insgesamt kamen bei den Ausschreitungen in Odessa 46 Menschen ums Leben.

Menschen blockieren Polizeibehörde und fordern Strafen für Massaker-Anstifter

150 Einwohner von Odessa haben am Samstag die Polizeibehörde blockiert, ihrer Entrüstung über die Tatenlosigkeit der Sicherheitskräfte bei den Unruhen am Freiten Luft gegeben und den Rücktritt des Gouverneurs, Wladimir Nemirowski, gefordert.

Die Menschen versuchten an das Gebäude heran zu gelangen, wurden jedoch vom verstärkten Polizeiaufgebot gestoppt, welches die Räumlichkeiten bewacht, in denen Ermittlung geführt wird.

Die Einwohner der Stadt bringen zum Haus der Gewerkschaften, das am Vortag von Extremisten in Brand gesteckt wurde, Blumen und Kerzen zum Andenken an die Todesopfer.

Wer die Kiewer Junta für legitim hält, wird selbst Verbrecher

Die Behörden in Kiew sind verantwortlich für die Verbrechen in Odessa, ihre Hände sind blutbesudelt, erklärte Putins Pressesekretär Dmitri Peskow.

Aber auch der, der die Kiewer Junta für legitim hält, wird ein Verbrecher, betonte er.

Die Strafaktion im Südosten des Landes zu rechtfertigen, ist seinen Worten zufolge zutiefst zynisch.

„Faktisch rechtfertigen unsere Kollegen im Westen damit die vielen Morde, die wir jetzt beobachten“, merkte der Pressesekretär an."

Quelle: online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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