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Assanges Vater John Shipton bittet Merkel um Hilfe: "Machen Sie das, was Obama bei Chelsea Manning tat"

Archivmeldung vom 13.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Julián Assange (2015), Archivbild
Julián Assange (2015), Archivbild

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vater von Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, sich politisch für seinen Sohn einzusetzen. "Angela Merkel kann die beste Sache der Welt machen, indem sie genau das tut, was Barack Obama mit Chelsea Manning machte, indem sie hilft, die Strafverfolgung für meinen Sohn zu beenden", sagte Assanges Vater John Shipton dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Dafür hätte sie ewig meine Dankbarkeit."

Assange sitzt in Großbritannien derzeit wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen eine Haftstrafe ab. In den USA ist er wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente und Verstößen gegen das Anti-Spionage-Gesetz angeklagt, daher gibt es ein Auslieferungsgesucht seitens der Amerikaner. Vor Gericht machte er zuletzt einen verwirrten Eindruck. Erst vor wenigen Tagen hatten Mediziner in einem offenen Brief gewarnt, dass Assange aufgrund der jahrelangen Strafverfolgung und der Haftbedingungen sterben könnte. Auch UN-Experten beklagen psychische Folter. Sollte sein Sohn an die USA ausgeliefert werden, wäre "das sein Grab", sagte Shipton.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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