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US-Präsidentenwahl: Bei Nachauszählung in Georgia über 2600 nicht gezählte Stimmen entdeckt

Freigeschaltet am 17.11.2020 um 11:00 durch Anja Schmitt
59. Präsidentschaftswahl
59. Präsidentschaftswahl

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei der Neuauszählung von Stimmzetteln bei der Präsidentschaftswahl im US-Bundesstaat Georgia sind mehr als 2600 Stimmzettel gefunden worden, die ursprünglich nicht ausgezählt worden waren. Darüber berichtet die Zeitung „The Atlanta Journal-Constitution“.

Weiter heißt es dazu auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "Sputnik": "Das Problem bestehe darin, dass Wahlbeamte die Stimmen von einer Speicherkarte nicht in eine Scanmaschine hochgeladen hätten, sagte Gabriel Sterling, der Leiter des Wahlsystems des Bundesstaates, gegenüber derZEitung.

„Es ist keine Frage der Ausrüstung. Es geht um eine Person, die ihre Arbeit nicht richtig ausführt“, sagte Sterling. Die Situation erfordere einen Wechsel an der Führungsspitze der Wahlkommission des betroffenen Wahlbezirks.

Von den in Floyd County neu entdeckten Stimmzetteln soll Trump 1643 Stimmen auf sich vereinigt haben. Der Rest (865 Stimmen) soll auf Bidens Konto kommen. Trump soll somit aus den entdeckten Stimmzetteln fast 800 Nettostimmen gewinnen.

Vor der Stimmennachzählung lag Trumps Herausforderer Joe Biden mit 14.000 Stimmen in Führung.

Die nicht ausgezählten Stimmzettel in Floyd County sollen das bedeutendste Problem sein, das bisher bei der Neuauszählung in Georgia entdeckt worden sei. Laut dem Secretary of State des US-Bundesstaates Georgia, Brad Raffensperger, der unter anderem für die Überwachung der Wahlen zuständig ist, kommen die nachgezählten Zahlen in anderen Bezirken den ursprünglichen sehr nahe.

Georgia, das dem Wahlsieger 16 Wahlmännerstimmen bringen soll, ist einer der insgesamt vier US-Bundesstaaten, in denen der Wahlsieger noch nicht feststeht und die das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen bestimmen könnten.

Das Wahlkampfteam von Trump hatte eine Klage vor einem Gericht in Georgia eingereicht, in der die Wahlkommissionen des Bundesstaates aufgefordert werden, das Gesetz über die Auszählung und Aufbewahrung der per Post erhaltenen Stimmzettel einzuhalten.

Die US-Präsidentschaftswahlen hatten am 3. November stattgefunden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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