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Zeitung: Mutmaßliches Autokartell wird in Brüssel zur Chefsache

Archivmeldung vom 26.07.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.07.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission. Bild: Xavier Häpe / wikipedia.org
Flaggen vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission. Bild: Xavier Häpe / wikipedia.org

Das mutmaßliche Kartell zwischen großen deutschen Autoherstellern wird in Brüssel zur Chefsache: Laut eines Berichts des "Handelsblatts" setzte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Thema auf die Tagesordnung der Kommissionssitzung am Mittwoch. Juncker habe seinen Vize Jyrki Katainen damit beauftragt, alle Aspekte des Dieselskandals zusammenzustellen und dem Kollegium der 28 EU-Kommissare vorzutragen, sagte eine Kommissionssprecherin auf Anfrage.

Katainen solle künftig die Arbeit der drei EU-Kommissarinnen koordinieren, die mit dem Dieselskandal befasst sind: Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova, Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska und Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Jourova verhandelt mit VW über eine Entschädigung europäischer Kunden. Bienkowska forderte deutsche Behörden und Hersteller mehrfach auf, die EU-Abgasvorschriften einzuhalten. Vestager prüft derzeit, ob sie ein Kartellverfahren eröffnet. Juncker wünsche, dass sich die Kommission einen Überblick über sämtliche Vorgänge verschaffen könne, hieß es laut "Handelsblatt" in Brüssel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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