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Bundeswehr in Somalia größeren Gefahren ausgesetzt als bekannt

Archivmeldung vom 15.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gemen64 / pixelio.de
Bild: Gemen64 / pixelio.de

Die Bundeswehr ist bei ihrem Ausbildungs-Einsatz in Somalia ("EUTMSOM") größeren Gefahren ausgesetzt als bisher angenommen. Dies geht aus internen Einschätzungen der Streitkräfte zur Lage in dem ostafrikanischen Land hervor, berichtet der "Spiegel".

Die Bundeswehr beurteilt demnach die Gefährdungslage für die Hauptstadt Mogadischu als "erheblich". Durch den Terror der Shabab-Miliz könne sie jedoch "kurzfristig zeitlich und räumlich begrenzt auch höher liegen". Erst Anfang Dezember hatte sich ein Selbstmordattentäter an der Zufahrt zum internationalen Flughafen neben einem UN-Konvoi in die Luft gesprengt.

Geheimdienste warnen seit dem Sommer, dass sich das Ausbildungslager für die somalischen Soldaten in unmittelbarer Nähe eines von der Islamisten-Miliz unterwanderten Flüchtlingslagers befindet. Der Kommandeur der Mission hat mittlerweile Verstärkung für die Sicherung der ausländischen Berater angefordert. Ab Januar 2015 sollen sieben statt wie bisher vier deutsche Soldaten in Mogadischu eingesetzt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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