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Steinmeier ruft nach gewalttätigen Protesten gegen IS zu Besonnenheit auf

Archivmeldung vom 11.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2014
Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2014

Foto: Kleinschmidt / MSC
Lizenz: CC-BY-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts gewalttätiger Proteste in deutschen Städten gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zu Besonnenheit aufgerufen. "Wir teilen den Schmerz der in Deutschland lebenden Menschen, die um Landsleute, Verwandte und Glaubensbrüder in Syrien oder im Irak trauern und wütend sind", sagte Steinmeier im Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Eines müsse aber auch klar sein: "Wut und Trauer sind niemals eine Rechtfertigung für Gewalt", betonte der Außenminister. Mit Blick auf den Kampf gegen den IS kündigte Steinmeier neue diplomatische Anstrengungen der Bundesrepublik an. "Wir versuchen die arabischen Länder, die Türkei und den Iran davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, gemeinsam gegen den IS vorzugehen", so der SPD-Politiker. Den Einsatz deutscher Kampfflugzeuge oder deutscher Bodentruppen im Kampf gegen den "Islamischen Staat" schloss Steinmeier erneut aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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