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Iran: Uran in Atomanlage in Fordo bis 20 Prozent angereichert

Archivmeldung vom 05.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Siepmann H. / pixelio.de
Bild: Siepmann H. / pixelio.de

Der Iran hat in seiner Atomanlage in Fordo südlich der Hauptstadt Teheran Uran auf 20 Prozent angereichert, berichtet SNA unter Verweis auf den offiziellen Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation (AEOI), Behruz Kamalwandi.

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "„Gegen sieben Uhr abends (am Montag – Anm. d. R.) haben wir eine Anreicherung von zwanzig Prozent erreicht“, zitiert der Fernsehsender IRINN Kamalwandi.

Hardliner im iranischen Parlament hatten im November ein neues Atomgesetz durchgesetzt, das eine Erhöhung der Urananreicherung auf 20 Prozent vorsieht. An diesem Montag begann Teheran mit der Erhöhung seiner Urananreicherung in Fordo. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA soll über den Vorgang sowie das neue Atomgesetz in Kenntnis gesetzt worden sein.

Das Gesetz verstößt allerdings gegen das Wiener Abkommen, weswegen es bereits Stimmen gibt, die neuerliche Sanktionen gegen den Iran fordern. Irans Präsident Hassan Rouhani hält das Gesetz für politisch unklug, da es eine mögliche Rückkehr zum Wiener Abkommen unter der neuen US-Führung gefährde.

2015 hatte sich der Iran in dem Atomabkommen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland dazu verpflichtet, sein Nuklearprogramm so zu gestalten, dass er keine Atomwaffen bauen kann. Im Mai 2018 waren die USA aus dem Atomabkommen ausgestiegen und hatten es damit quasi unwirksam gemacht."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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