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"Grenzen der Vernunft und Moral überschritten": Lukaschenko verteidigt Verhaftung von Protassewitsch

Archivmeldung vom 26.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: SS Video: ""Grenzen der Vernunft und Moral überschritten": Lukaschenko verteidigt Verhaftung von Protassewitsch" (https://youtu.be/wv-NbmhjUN8) / Eigenes Werk
Bild: SS Video: ""Grenzen der Vernunft und Moral überschritten": Lukaschenko verteidigt Verhaftung von Protassewitsch" (https://youtu.be/wv-NbmhjUN8) / Eigenes Werk

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko reagierte auf die Vorwürfe, die Landung des Flugzeugs orchestriert zu haben, sowie auf die Forderungen, den Journalisten freizulassen, mit Empörung. Lukaschenko besteht darauf, Ziel der Aktion sei der Schutz von Menschen gewesen. Lukaschenko warf den westlichen Staaten vor, die Geschehnisse nicht untersucht zu haben. Seiner Ansicht nach reagierten die EU und die USA zu schnell auf den Vorfall. Die Anschuldigungen, das Flugzeug zum Landen gezwungen zu haben, nannte der Präsident eine absolute Lüge. "Sie haben viele rote Linien, die Grenzen des gesunden Menschenverstandes und der menschlichen Moral überschritten", so Lukaschenko.

Am Dienstag kommentierte Angela Merkel den Sachverhalt. Die Kanzlerin kritisierte erneut scharf die Umleitung des Ryanair-Flugs durch Weißrussland. Sie habe Menschen in Gefahr gebracht und vor allem zur Verhaftung des Journalisten Roman Protassewitsch und seiner Partnerin Sofia Sapega geführt. Am Ende eines zweitägigen Treffens der Europäischen Union sagte Merkel, die Staats- und Regierungschefs hätten die politische Entscheidung getroffen, dass weitere Sanktionen gegen Weißrussland verhängt werden würden, obwohl die konkreten Einrichtungen, auf die diese abzielten, noch nicht genannt worden seien.

Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte sich am Dienstag zur Notlandung in Minsk. "Wir bitten dringend darum, diese Situation nicht überstürzt zu bewerten, sondern sich auf die verfügbaren Informationen zu verlassen, die wir besitzen", so Lawrow.

Am 23. Mai musste ein Ryanair-Flugzeug auf dem Flug von Athen nach Vilnius nach einer angeblichen Bombendrohung in Minsk zwischenlanden. Eine Gefahr durch eine Bombe bestätigte sich später nicht. Bei einer Kontrolle der Passagiere durch das Flughafenpersonal wurde der in Weißrussland gesuchte Roman Protassewitsch verhaftet. Dieser ist Mitbegründer des oppositionellen Telegram-Kanals Nexta, der in Weißrussland als extremistisch eingestuft ist.

Aus dem weißrussischen Außenministerium hieß es, dass der Flughafen die Nachricht über eine vermeintliche Bombe an Bord des Flugzeugs per E-Mail erhalten habe und die Flugbesatzung nicht zum Landen gezwungen worden sei. Minsk sei bereit, eine Aufnahme des Gesprächs zwischen den Flughafenbeamten und der Flugbesatzung vorzulegen, aber keines der europäischen Länder habe den Wunsch geäußert, diese Gelegenheit wahrzunehmen.


Quelle: RT DE

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