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BDI fürchtet Verwerfungen durch den Brexit

Archivmeldung vom 05.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: D Smith, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: D Smith, on Flickr CC BY-SA 2.0

In der deutschen Wirtschaft wächst die Sorge vor einem unkontrollierten Brexit. "Verwerfungen in den Lieferketten und Märkten müssen frühzeitig verlässlich ausgeschlossen werden", mahnt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) in einem internen Papier zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union. Das berichtet das "Handelsblatt". "Um das Vertrauen in den Märkten umgehend zu stabilisieren, sollten frühzeitig die Prinzipien der künftigen regulatorischen Kooperation festgelegt werden", fordert der BDI.

Diese Prinzipien sollten "zum beiderseitigen Nutzen den heutigen Binnenmarktbestimmungen entsprechen". Es gelte, den "erreichten hohen Standard im Schutz von Umwelt und Gesundheit" beizubehalten. Das ist ein ganz entscheidender Punkt: Deutsche Unternehmen fürchten Wettbewerbsnachteile, wenn es den Briten gelänge, eine Sonderbehandlung für einzelne Branchen durchzusetzen. Die Zeit drängt. Ende März 2019 wird Großbritannien die EU verlassen. Schon im Oktober des laufenden Jahres muss ein Austrittsabkommen vorliegen. Doch wie es aussehen soll, ist immer noch unklar.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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