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Mazedonische Regierung lehnt Einrichtung von Asylzentren ab

Archivmeldung vom 12.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Nikola Dimitrov (2017)
Nikola Dimitrov (2017)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unmittelbar vor dem Treffen der EU-Innenminister hat Mazedoniens Regierung die Idee abgelehnt, außerhalb der Europäischen Union auf dem Balkan Asylzentren einzurichten. "Der Balkan ist eine Insel mitten in der EU. Man kann nicht die Länder dieser Insel bitten, eine solche Bürde zu übernehmen, wenn sie nicht Teil der EU sind. Ich denke, da werden wir sehr standhaft bleiben", sagte Außenminister Nikola Dimitrov der "Welt". "Man kann uns, den Balkan, nicht nutzen, um Flüchtlinge abzuwehren."

Die Innen- und Justizminister der EU tagen am Donnerstag unter Österreichs Vorsitz in Innsbruck. Die Einrichtung von Asylzentren außerhalb der EU steht dabei ganz oben auf der Agenda. Minister Dimitrov bestätigte, dass sich Flüchtlinge wegen der Grenzkontrollen zu Mazedonien mittlerweile eine andere Route suchen. "Ja, die Zahlen gehen runter. Wir haben zwei Transitzentren, eines im Norden, eines im Süden. Ich bekomme täglich Berichte. Die Zahlen sind zweistellig, derzeit vielleicht 30 bis 50 Personen", sagte Dimitrov.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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