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Zentralrat der Juden greift Polens Regierungschef Morawiecki an

Archivmeldung vom 19.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Sejm der Republik Polen
Sejm der Republik Polen

Foto: Network.nt
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Zentralrat der Juden hat die Äußerungen des polnischen Regierungschefs Mateusz Morawiecki über jüdische Täter im Holocaust massiv kritisiert. "Die Äußerung des polnischen Ministerpräsidenten, es habe auch »jüdische Täter« gegeben, ist völlig deplatziert. Damit unterstellt er den Juden eine Mitschuld an der Schoa", sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Josef Schuster, dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Diese Argumentation schließt an das jahrhundertealte Stereotyp an, die Juden seien selbst schuld an Antisemitismus und Judenverfolgung", kritisierte Schuster die Äußerungen des polnischen Regierungschefs. "Anstatt sich der historischen Verantwortung zu stellen und sich vermehrt gegen den Antisemitismus im eigenen Land einzusetzen, werden Aussagen getätigt, die jeglicher Grundlage entbehren und zutiefst verletzend sind."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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