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Deutscher Handelspräsident: EU-Reformen wegen Turbulenzen in Frankreich in Gefahr

Archivmeldung vom 11.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Franzosen stehen gegen Macron auf
Die Franzosen stehen gegen Macron auf

Bild: Twitter / Unser Mitteleuropa

Die Unruhen in Frankreich können laut dem Präsidenten des deutschen Außenhandelsverbands Holger Bingmann einen Bremseffekt auf die geplanten Reformen in der EU haben. „Nur ein wirtschaftlich starkes Frankreich ist auch politisch stark. Und wir brauchen dringend einen starken Partner an unserer Seite, um in Europa weiterzukommen“, erklärte der BGA-Präsident am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Weiter heißt es hierzu auf der deutschen Webseite: „Es sei bitter, dass Frankreich, das zuletzt wichtige Impulse für die Zukunft Europas gesetzt habe, durch innerfranzösische Probleme ausgebremst werde. Das könne Deutschland, zu dessen wichtigsten Handelspartnern Frankreich zähle, nicht egal sein, betonte Bingmann.

Die Verschiebung von Steuererhöhungen und die Anhebung des Mindestlohns bezeichnete er als „problematisch”. Frankreich müsse die aktuellen Probleme mit strukturellen Reformen angehen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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