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Medien: 10.000 Ukrainer gegen 20.000 Russen auf der Krim

Archivmeldung vom 15.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Selbstverteidigungsgruppe mit Schutzschilden in den Farben der Autonomen Republik Krim
Selbstverteidigungsgruppe mit Schutzschilden in den Farben der Autonomen Republik Krim

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unmittelbar vor dem Referendum auf der Krim befinden sich dort einem Medienbericht zufolge noch 8.000 bis 10.000 ukrainische Soldaten. Ihnen stehen mindestens 20.000 russische Soldaten gegenüber, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" mit Bezug auf Nato-Sicherheitskreise.

In den Häfen der Krim liegen demnach mehr als 60 Schiffe der Ukraine. Sie seien blockiert, da die Russen die Hafenausfahrten abgeriegelt haben sollen. Russland habe nach Angaben der Sicherheitskreise zudem mehrere tausend Mann bei einer militärischen Übung nahe der Grenze zur Ukraine im Einsatz, hieß es weiter. Es soll sich dabei um schnelle Eingreiftruppen und Fallschirmjäger handeln.

Die Übung, die länger als geplant laufe, hatte ursprünglich in der Nähe von Moskau stattfinden sollen, wurde aber deutlich näher an die ukrainische Grenze verlegt. Nach Angaben der Sicherheitskreise befinden sich im Osten der Ukraine 250 Rüstungsbetriebe, die für das russische Militär Getriebe für Panzer sowie für Hubschrauber produzieren, die in Russland nicht in der benötigten Menge produziert werden können. Es beunruhige die russische Seite, dass ihnen diese Produktion, die noch auf die sowjetische Arbeitsteilung zurückgeht, verloren ginge, heißt es aus den Sicherheitskreisen, wie die Zeitung berichtet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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