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Fischer: Russland kann Rüstungswettlauf gegen USA nicht gewinnen

Archivmeldung vom 05.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Joschka Fischer (2014)
Joschka Fischer (2014)

Foto: Michael Thaidigsmann
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat die Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, neue Atomwaffen zu bauen, als "alles andere als weitsichtig" bezeichnet. "Russland kann einen Rüstungswettlauf gegen die USA nicht gewinnen, und dieser wird mehr internationale Instabilität bedeuten", sagte Fischer dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). "Bei den großen Nuklearmächten USA und Russland gibt es aber meiner Meinung nach eine gewisse Disziplin der Sicherheitsapparate, und die ist auch in Russland noch nicht verloren gegangen."

Auch die von US-Präsident Donald Trumps geplanten Strafzölle auf Stahlimporte könnten ernste Folgen nach sich ziehen, warnte Fischer: "Hier kann sich in der Tat eine globale Trendwende Richtung Protektionismus abzeichnen. Wie wird die EU reagieren, wenn jetzt eine Flut von billigen Stahlexporten nach Europa drängt? Es riecht nach Handelskrieg und nicht mehr nach freiem Welthandel."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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