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Hizmet-Bewegung in Deutschland glaubt nicht an Auslieferung Gülens

Archivmeldung vom 17.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ercan Karakoyun, Türkei Experte und Ansprechpartner der Hizmet. Bild: "obs/Stiftung Dialog und Bildung"
Ercan Karakoyun, Türkei Experte und Ansprechpartner der Hizmet. Bild: "obs/Stiftung Dialog und Bildung"

Der Vorsitzende der Stiftung Dialog und Bildung, Ercan Karakoyun, glaubt nicht an eine Auslieferung des islamischen Predigers Fethullah Gülen an die Türkei. "Die türkische Regierung verbreitet derlei Meldungen gerne, um Teilen der Bevölkerung zu signalisieren, sie stünden kurz vor einer Einigung in dem Fall. Dem ist aber nicht so", sagte Karakoyun der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Er habe großes Vertrauen in die US-Justiz, die sich trotz Donald Trump gerecht und unbefangen zeige. "Fethullah Gülen würde in der Türkei kein faires Gerichtsverfahren erhalten. Das wissen die US-Behörden. Zudem ist Gülen Besitzer einer Greencard. Und er hat kein Verbrechen begangen - weder nach türkischem noch nach amerikanischem Recht." Die Stiftung Dialog und Bildung ist die zentrale Institution der Gülen-Bewegung (Hizmet) in Deutschland. US-Präsident Donald Trump arbeitet der türkischen Regierung zufolge an der Auslieferung Fethullah Gülens, der in Pennsylvania im Exil lebt.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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