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Weltbank-Chef wirbt für private Investitionen in Afrika

Archivmeldung vom 31.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Eigentümer Westlicher Konzerne beuten auch Afrika aus.
Eigentümer Westlicher Konzerne beuten auch Afrika aus.

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Weltbank-Chef Jim Yong Kim hat die G20-Initiative für Reformpartnerschaften reicher Länder mit afrikanischen Staaten gelobt, die beim G20-Gipfel 2017 in Hamburg beschlossen worden war. "Die Entscheidung, Unternehmen für Investitionen in Entwicklungsländern zu gewinnen, ist nicht einfach ein neuer Versuch, sondern sie basiert auf Analysen", sagte Kim dem "Handelsblatt".

Während der Verhandlungen zu den neuen Entwicklungszielen der UN habe sich schnell gezeigt, dass die Lebensverhältnisse in Afrika nur dann besser werden, wenn Billionen US-Dollar investiert würden – ein Vielfaches der weltweiten Entwicklungshilfe. "Ohne private Investoren geht es nicht", so der Weltbank-Chef. Es werde in Europa oft noch unterschätzt, wie sehr Breitband-Internet und Smartphones die Welt verändert haben. "Spätestens ab 2025 wird jeder in jedem Winkel der Welt sehen können, wie die Menschen anderswo leben", so Kim. Das führe schon jetzt zu messbar höheren Erwartungen der Menschen in armen Ländern. "Sie ertragen Perspektivlosigkeit nicht länger, sondern machen sich auf den Weg", so der Weltbank-Chef. Die deutsche Regierung habe die Gefahren erkannt, die daraus auch für Europa entstehen können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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