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Studie: Ukrainer kaum noch stolz auf Euromaidan

Archivmeldung vom 29.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Szenen von den Proteste in der Ukraine seit dem 21. November 2013.
Szenen von den Proteste in der Ukraine seit dem 21. November 2013.

Foto: Lystopad
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Zahl der Ukrainer, die auf den Euromaidan sowie auf die "Orange Revolution" stolz sind, ist zurückgegangen, zeigt eine Studie des ukrainischen Instituts für soziale und politische Psychologie. Die meisten Ukrainer sind noch auf die kulturellen und sportlichen Errungenschaften des Landes stolz, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: "Im Vergleich zu 2015 ist der Anteil der Bürger, die auf den Euromaidan oder die “Revolution der Würde” stolz sind, von 36,4 auf 28,4 Prozent gesunken. Im Fall der “Orangen Revolution” 2004 ging die Zahl von 13,2 auf 10,9 Prozent zurück.

Die Mehrheit der Bürger nannte das Erbe ukrainischer Dichter, Schriftsteller, Komponisten und Interpreten sowie die Errungenschaften ukrainischer Sportler des Nationalstolzes wert.

Zuvor hatte die ukrainische Präsidentschaftskandidatin Julija Timoschenko auf die Probleme ihres Landes hingewiesen. 58,7 Prozent der ukrainischen Bevölkerung hätten Einkommen, die weit unten dem Durchschnitt liegen würden. Bei 30,5 Prozent liege das Einkommen sogar unter dem Existenzminimum. Der Kiewer Politologe Michail Pogrebinski hatte gegenüber Sputnik gesagt, es würden derzeit wohl Frustration und Pessimismus unter den einfachen Ukrainern herrschen. Die hohe Migrationsrate und die temporäre Armutsauswanderung würden dazu führen, dass der aktive Bevölkerungsteil eine individuelle Überlebensstrategie verfolge und seine Zukunft nicht in der Ukraine sehe."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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