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Japans Premierminister sorgt mit Kriegsschrein-Besuch für Proteste

Archivmeldung vom 27.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Shinzō Abe
Shinzō Abe

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Premierminister von Japan, Shinzo Abe, hat mit einem Besuch eines umstrittenen Kriegsschreins scharfen Protest in China und Südkorea ausgelöst. Abe hatte am Donnerstag den Yasukuni-Schrein besucht, mit dem zusammen mit 2,5 Millionen Kriegstoten auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt werden.

Das chinesische Außenministerium warf Abe nach dem Besuch "schamloses" Verhalten vor: Japans Ministerpräsident trampele mit dem Besuch des Kriegsschreins auf den Gefühlen der Chinesen und anderer Nationen herum, hieß es in einer Mitteilung des chinesischen Außenministeriums. Auch die südkoreanische Regierung verurteilte den Kriegsschrein-Besuch von Abe. "Wir können unser Bedauern und unsere Wut über diesen Besuch nicht verhehlen", sagte der südkoreanische Kultusminister Yoo Jin-Ryon.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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