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Großbritannien will Anti-Terror-Gesetze verschärfen

Archivmeldung vom 24.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Theresa May (2010)
Theresa May (2010)

Foto: ukhomeoffice - http://www.flickr.com/photos/[email protected]/4601693566/
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Großbritannien will vor dem Hintergrund einer steigenden terroristischen Bedrohung seine Anti-Terror-Gesetze verschärfen. Das kündigte die Innenministerin des Landes, Theresa May, am Montag an. Demnach sollen die Grenzbehörden die Pässe von Briten und Ausländern für bis zu 30 Tage einziehen können, wenn der Verdacht besteht, dass sich die betreffende Person an terroristischen Aktivitäten etwa im Irak oder in Syrien beteiligen will.

Weiterhin soll die Speicherung der Fluggast-Daten deutlich ausgeweitet werden. "Wir werden sicherstellen, dass Fluggesellschaften, die uns die erwünschten Daten nicht liefern, nicht nach Großbritannien fliegen können", sagte Innenministerin May. Ihr zufolge sollen die Pläne am Mittwoch im britischen Unterhaus vorgestellt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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