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WTO-Chef Azevêdo hält nichts von Importsteuern

Archivmeldung vom 15.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo der World Trade Organization (WTO)
Logo der World Trade Organization (WTO)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Roberto Azevêdo, hält nichts von Importsteuern: "Solche Steuern sind auf Dauer sinnlos", sagte Azevêdo der Wochenzeitung "Die Zeit". Die Geschichte hätte gezeigt, "dass ebensolche Steuern die Preise für Produkte und die Inflation hochtrieben. Also senkten die Regierungen sie. In Entwicklungsländern passierte das später, die brauchten mehr Zeit".

Donald Trumps Ankündigung, Jobs durch eine Importsteuer schützen zu wollen, könnte als US-Maßnahme gegen WTO-Regeln verstoßen. Aber: "Dazu kann und werde ich nichts sagen", so Azevêdo. Noch liege nicht einmal ein schriftlicher Vorschlag vor. "Wir sind jederzeit bereit, mit dem neuen Handelsteam der US-Regierung zu reden.

Dann erkläre ich auch gern, wie das WTO-System helfen kann", so Azevêdo. Er warnte außerdem, dass Regierungen schon früher vergeblich versucht hätten, "ihre Probleme unilateral zu lösen". In den dreißiger und auch in den achtziger Jahren habe es Spannungen zwischen den USA, Europa und Japan gegeben. "Und dann wurde am Ende die WTO gegründet."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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