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Video: Ukrainer über Bedingungen in russischer Gefangenschaft

Archivmeldung vom 22.10.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.10.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk
Bild: Screenshot RT DE / Eigenes Werk

Ein in sozialen Netzwerken verbreitetes Video zeigt offensichtlich drei ukrainische Soldaten, die sich der 126. Brigade der russischen Armee ergeben haben. Sie berichten über den Hergang der Gefangennahme und darüber, wie sie behandelt werden. Die Aufrichtigkeit der Aussagen mag der Zuschauer selbst beurteilen. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Soldaten der 126. Brigade der Russischen Armee haben am Donnerstag ein Video veröffentlicht, das drei im Norden des Gebiets Cherson nach einer gescheiterten ukrainischen Offensive gefangengenommene ukrainische Soldaten zeigt. Die Gefangenen berichten darüber, wie es zu ihrer Gefangennahme kam, wie sie in der ukrainischen Armee behandelt wurden und welche Bedingungen in der Gefangenschaft herrschen. Sie nennen auch ihre Namen und die Einheit, der sie angehört haben, diese Stelle hat RT DE aus ethischen Gründen herausgeschnitten.

Die groß angekündigte Offensive der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson ist nach Darstellung der Gefangenen schlechter vorbereitet als von russischer Seite erwartet. Die Soldaten erzählen, dass die kommandierenden Offiziere unerfahren seien ("Minderjährige") und ihre Einheiten sehenden Auges in die Umzingelung geschickt hätten: 

"Die haben (als Offiziere) Minderjährige eingestellt, die keine Ahnung haben. Die schickten unsere besten Jungs in Panzerwagen ins Feuer, wo sie verbrannt sind. Es war nicht einmal ein Hinterhalt, es war einfach ein Ort, wo man niemanden hinschickt."

Aus ihrer Einheit seien "alle, praktisch alle" in der misslungenen Offensive gefallen. 

Die Behandlung in der Gefangenschaft beschreiben die drei Männer als "human, menschlich". Sie betonen, dass sie das nicht erwartet hätten: 

"Die Gefangennahme lief so ab, dass wir mit erhobenen Händen hervorgekommen sind. Wir hoben die Hände und näherten uns. Wir wurden menschlich empfangen, man gab uns zu trinken. Man gab uns Wasser, wir hatten anderthalb Tage nicht getrunken. Man gab uns Zigaretten. Wir wurden  vor dem Beschuss in Sicherheit gebracht."

Besonders überrascht hat die ukrainischen Soldaten, dass auch in der russischen Brigade viele Ukrainer dienen: 

"Sie sind von der Krim, sind wie wir. Jeder Zweite spricht hier Ukrainisch (Surschik), so wie wir."

Für ihre ukrainischen Kameraden haben die drei Männer den Rat, "den eigenen Kopf zu nutzen" und gar nicht erst in den Krieg zu ziehen. Wenn man aber schon in dieser Situation ist, dann sei es besser sich zu ergeben."

Quelle: RT DE

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