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Nobelpreisträgerin für schärfere Sanktionen gegen Lukaschenko

Freigeschaltet am 21.11.2020 um 08:14 durch Andre Ott
Swetlana Alexijewitsch (2013)
Swetlana Alexijewitsch (2013)

Foto: Elke Wetzig
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch fordert ein schärferes Vorgehen gegen den weißrussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. "Die Sanktionen der EU sind gut, aber bei Weitem nicht ausreichend", sagte die weißrussische Schriftstellerin dem "Spiegel".

Sie schlägt vor, Weißrussland aus dem internationalen Bankensystem auszuschließen. "Die Ölindustrie ist wichtig für das Land, da könnten Sanktionen verhängt werden. Das würde die Wirtschaft schwer treffen." Dem Westen wirft sie vor, nicht zu verstehen, was in ihrer Heimat passiert. Weißrussland sei mittlerweile ein "Land unter Waffen", vor dem Hintergrund dramatisch ansteigender Corona-Zahlen drohe eine "Zerrüttung des Landes". Lukaschenko habe das Land in ein "Konzentrationslager verwandelt", so die Schriftstellerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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