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Zeitung: KSK befreit deutsche Geisel in Afghanistan

Archivmeldung vom 10.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
KSK-Vorführung auf der ILA 2000
KSK-Vorführung auf der ILA 2000

Foto: AM
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Deutsche Elitesoldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) haben offenbar einen deutschen Entwicklungshelfer der Welthungerhilfe, der sich über zwei Jahre lang in Geiselhaft der Taliban befand, befreit. Der Deutsche war laut "Bild-Zeitung" im Januar 2012 in Pakistan entführt worden. Die Übergabe der deutschen Geisel fand der Zeitung zufolge in der afghanischen Hauptstadt Kabul statt.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes habe die erfolgreiche Befreiung des Entwicklungshelfers bestätigt: "Wir können bestätigen, dass die deutsche Geisel frei ist." Nach über zwei Jahren der Geiselhaft sei man im Krisenstab "erleichtert" über den Ausgang. Der Mann befinde sich "in Obhut der Bundesregierung. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er wird medizinisch und psychologisch betreut. Zum erfolgreichen Ausgang haben auch ausländische Partner beigetragen." Eigentlich sollte die Operation der "Bild" zufolge schon am vergangenen Wochenende stattfinden, habe sich allerdings verzögert, weil es in den beteiligten Ministerien erst Unstimmigkeiten darüber gegeben habe, ob man die Aktion wagen sollte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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