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RT: Terroristen mit gefälschten Papieren können britische U-Boote problemlos betreten

Archivmeldung vom 27.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Trident-U-Boot
Trident-U-Boot

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Terroristen mit gefälschten Papieren können britische Atom-U-Boote problemlos betreten, behauptet William McNeilly, ehemaliger U-Boot-Matrose der Königlichen Marine, in einem Interview des russischen TV-Senders RT.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "„Alles, was Sie brauchen, um an Bord zu gelangen, sind ein paar gefälschte Ausweise. Terrorgruppierungen wie der Islamische Staat (Daesh) haben bereits vor Augen geführt, dass sie in der Lage sind, als verblüffend echt wirkende Dokumente anzufertigen“, sagte McNeilly. Er wurde bereits im Mai 2015 verhaftet, nachdem McNeilly in einem bei WikiLeaks veröffentlichten Bericht die mangelnde Sicherheit an Bord britischer U-Boote kritisiert hatte. Später wurde er aus der Marine gefeuert.

McNeilly zufolge gehen jährlich tausende Ausweise der Königlichen Marine verloren. „Terroristen und Radikale, deren Zahl in Großbritannien unentwegt zunimmt, könnten sich zum Beispiel mit einem gefundenen Ausweis Zugang zu einem U-Boot verschaffen.“

Der Ex-Matrose teilt ferner mit, dass an Bord eines Atom-U-Bootes rund 180 Mann Diensts leisten. „Sie nehmen große Taschen mit, die von niemandem kontrolliert werden. Deshalb ist das Risiko, dass eine Sprengladung an Bord geschmuggelt wird, sehr hoch.“

Mit seinem Bericht habe er das Ziel verfolgt, die Aufmerksamkeit der Behörden auf Sicherheitsprobleme zu lenken, nicht aber die Sicherheit des Landes und der Menschen zu gefährden. „Daher kann ich nicht mit Ex-US-Geheimdienstler Edward Snowden verglichen werden“, sagt McNeilly.

Kernkraftgetriebene Trident-U-Boote sind das teuerste und zugleich das stärkste Element der britischen Streitkräfte. Die U-Boote dieses Typs haben ihren Stützpunkt am Fluss Clyde in Schottland. Mindestens ein Boot mit Raketen an Bord ist immer im Dienst. Seit 2010 führt jedes Trident-Boot acht Raketen mit 40 Sprengköpfen, wenngleich die Kapazitäten deutlich höher sind.

Am Samstag protestieren dutzend Tausende Bürger Großbritanniens gegen ein Programm zur Modernisierung der britischen Atomkräfte. Nach Angaben der Organisatoren handelt es sich dabei um die größte Protestdemonstration dieser Art in Großbritannien. „Wir wollen eine kernwaffenfreie Welt“, sagte ein Teilnehmer."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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