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Obama: "Ich habe kein Mitleid mit der Hamas"

Archivmeldung vom 07.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Barack Obama (offizielles Porträtfoto, 2012)
Barack Obama (offizielles Porträtfoto, 2012)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US-Präsident Barack Obama hat sich erneut für eine langfristige Beruhigung des Gaza-Konflikts ausgesprochen. Für die Hamas findet er klare Worte: "Ich habe kein Mitleid mit der Hamas. Ich habe viel Mitleid mit den gewöhnlichen Menschen, die sich in Gaza abmühen", sagte Obama in Washington zum Ende des dreitägigen Afrika-Gipfels.

Das konfliktreiche Gebiet könne sich nicht allein tragen, wenn Gaza dauerhaft vom Rest der Welt abgeschnitten werde. Den Menschen könnte dann nicht zu Arbeit und der Region nicht zu Wirtschaftswachstum verholfen werden. Deshalb unterstützten die USA die Bemühungen Ägyptens um eine Beruhigung des Konflikts zwischen Israel und der Hamas.

Derzeit finden in Kairo Gespräche von israelischen und palästinensischen Unterhändlern statt. Israels Außenminister und Vize-Premierminister Avigdor Lieberman hat unterdessen die Bundesregierung aufgefordert, ihr Engagement im Nahen Osten und im Gazastreifen deutlich auszuweiten.

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung sagte Lieberman: "Die Deutschen als politische Führungsnation in Europa müssen eine ganz entscheidende Rolle im Gaza-Konflikt einnehmen. Deutschland muss die Regierung der EU an einen Tisch bringen und eine Lösung entwickeln, um die wirtschaftliche und humanitäre Katastrophe in Gaza abzuwenden." Konkret forderte Lieberman die Entsendung von Inspektoren aus Deutschland und der EU, wie sie bereits im Auswärtigen Amt in Berlin vorbereitet wird.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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