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Nato-Generalsekretär Rasmussen hält an Afghanistan-Strategie fest

Archivmeldung vom 20.09.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Anders Fogh Rasmussen Bild: Angencia Brasil / de.wikipedia.org
Anders Fogh Rasmussen Bild: Angencia Brasil / de.wikipedia.org

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde.

"Es bleibt dabei: Ende 2014 endet unser Kampfeinsatz", sagte er. Die Schutzmaßnahmen der Isaf, die unter anderem das sogenannte Partnering mit den afghanischen Sicherheitskräften eingeschränkt hat, seien nur vorübergehend. "Unsere Gesamtstrategie und unser Zeitplan bleiben unverändert", versicherte Rasmussen. Die Nato werde weiter mit den Afghanen zusammenarbeiten und auch weiter gemeinsame Operationen mit ihnen führen. Dass immer wieder afghanische Sicherheitskräfte Isaf-Soldaten bei gemeinsamen Einsätzen töten, habe verschiedene Gründe, sagte Rasmussen. "Manchmal ist der Anlass persönlicher Ärger, manchmal stecken die Taliban dahinter."

Die Isaf habe geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen. Rasmussen verteidigte zudem die Meinungsfreiheit als "Kern der demokratischen Staatsform", plädierte im Interview aber zugleich für Religionsfreiheit und religiöse Toleranz. "Am wichtigsten ist, dass verantwortlich handelnde Politiker alles tun, um die Gemüter zu beruhigen und Gewalttaten zu verhindern", betonte der Nato-Generalsekretär und lobte die schnelle Reaktion der libyschen Regierung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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