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Zeman setzt trotz Ukraine-Konflikt auf Zusammenarbeit mit Moskau

Archivmeldung vom 19.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Miloš Zeman
Miloš Zeman

Foto: Draceane
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Tschechiens Staatspräsident Milos Zeman setzt trotz des Ukraine-Konflikts auf die Zusammenarbeit des Westens mit Russland, um die wachsende Gefahr des islamistischen Terrors zu bekämpfen.

"Der Streit um die Ukraine wird sich auflösen. Die Russen können ohne Geld und Technologie aus dem Westen auf Dauer nicht durchhalten und werden deshalb Kompromisse schließen", sagte Zeman im Gespräch mit der "Bild". Eine "bei Weitem größere Gefahr" sehe er dagegen "im anwachsenden Islam-Terror, der zunehmend unsere eigene Sicherheit in Europa bedroht", erklärte Zeman. "Diese Gefahr wird uns noch auf Jahrzehnte beschäftigen. Und um sie zu bekämpfen, werden alle Weltmächte – Europa, USA, Russland und China – zusammenhalten müssen. Wenn nicht, droht uns allen ein zweiter 11. September."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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