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Libyen: General bezeichnet neuen Premier als "illegitim"

Archivmeldung vom 27.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Chalifa Haftar, 2011
Chalifa Haftar, 2011

Foto: Armbrust
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der abtrünnige libysche General Haftar hat den neugewählten Premierminister des Landes als "illegitim" bezeichnet. Premier Miitig sei "ein Geschäftsmann und kein Mann des Krieges", berichtet der arabische Nachrichtensender "Al Jazeera".

Weiter rief Haftar dazu auf, die für Juni geplanten Parlamentswahlen zu verschieben, während die Nation Terroristen bekämpfe. "Wir unterstützen Wahlen, aber es muss der richtige Zeitpunkt sein. Und es kann nicht der richtige Zeitpunkt sein, während wir den Terrorismus bekämpfen", sagte Haftar. Er bezog sich dabei auf islamistische Milizen, die nach dem libyschen Bürgerkrieg und dem Sturz des langjährigen Machthabers Gaddafi ihre Waffen nicht abgegeben hatten.

Haftar hatte in den vergangenen Wochen mehrere Armeeeinheiten und hochrangige Offiziere um sich gescharrt, und geht mit Gewalt gegen islamistische Milizen vorgegangen. Der neugewählte libysche Premier bezeichnete Haftars Vorgehen als "Staatsstreich".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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