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LKA-Beamte sollten Papst Benedikt vor Giftanschlag schützen

Archivmeldung vom 09.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Papst Benedikt XVI Bild: Fabio Pozzebom
Papst Benedikt XVI Bild: Fabio Pozzebom

Wegen der angeblichen Gefahr eines Giftanschlags auf Papst Benedikt reiste im Oktober 2012 eine Delegation des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) in den Vatikan. LKA-Präsident Peter Dathe führte die Gruppe an, zu der ein Chemiker, ein Techniker und eine Dolmetscherin gehörten, schreibt der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob es bei der Zubereitung der Speisen für das Kirchenoberhaupt Lücken gebe, die von Attentätern für eine Vergiftung genutzt werden könnten. Das war dem Vernehmen nach nicht der Fall. Auslöser für die Reise war eine Bitte des Generalvikars des Erzbischöflichen Ordinariats München. Er regte an, mit den Sicherheitsverantwortlichen der Vatikanpolizei einen Meinungsaustausch über mögliche Anschlagsszenarien zu führen.

Zuvor hatte es eine Attentatwarnung angeblich aus privaten Ermittlerkreisen gegeben. Der Generalvikar wollte sich dazu auf Anfrage des "Spiegel" nicht äußern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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