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IOM mahnt weltweite Maßnahmen zur Rettung von Flüchtlingen an

Archivmeldung vom 16.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Mitgliedsstaaten der IOM und Staaten mit Beobachterstatus.
Mitgliedsstaaten der IOM und Staaten mit Beobachterstatus.

Foto: St. Krekeler
Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat Maßnahmen zur Rettung von Flüchtlingen angemahnt: Auch ein entschiedenes Vorgehen der Weltgemeinschaft gegen Schleuser sei notwendig, so IOM-Generaldirektor William Lacy Swing. Irreguläre Migranten sollten entkriminalisiert werden, damit sie Schleuser anzeigen könnten. Zudem sollten mehr legale Möglichkeiten zur Einwanderung geschaffen werden.

Swing kritisierte zudem die EU-Operation "Triton" zur Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer. Diese decke einen zu kleinen Bereich ab. Er befürchte einen Anstieg der Todeszahlen im Mittelmeer, sollte es kein angemessenes Nachfolgeprogramm für "Mare Nostrum" geben.

Im Jahr 2014 kamen nach IOM-Angaben mehr als 3.000 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben. Weltweit seien rund 5.000 Menschen auf der Flucht gestorben. Dies sei ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Weltweit befänden sich derzeit rund 50 Millionen Menschen auf der Flucht, bei 33,3 Millionen handele es sich um Binnenflüchtlinge.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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