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Schäuble: IWF soll sich langfristig aus Europa zurückziehen

Archivmeldung vom 15.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Wolfgang Schäuble Bild: Armin Kübelbeck / wikipedia.org
Dr. Wolfgang Schäuble Bild: Armin Kübelbeck / wikipedia.org

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich für einen Rückzug des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus seinem Engagement in der Euro-Krise ausgesprochen. Der IWF sei nicht gegründet worden, "um dauerhaft Europa unter die Arme zu greifen", sagte Schäuble der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Daher gehe ich davon aus, dass er sich langfristig nach dem Abschluss der Programm wieder auf seine Kernaufgaben wird konzentrieren können." Die Beteiligung des IWF an der Griechenland-Troika sei allerdings richtig. "Keine andere Institution hat eine solche Expertise bei Staatsschuldenproblemen und Reformprogrammen." Der IWF ist an den Hilfsprogrammen für Griechenland beteiligt und überwacht gemeinsam mit Europäischer Union und Europäischer Zentralbank in einer Troika den Fortgang der dortigen Reformen. Bei Ausbruch der Krise im Frühjahr 2010 hatte sich Schäuble zunächst gegen eine IWF-Beteiligung ausgesprochen und für eine europäische Krisenlösung plädiert, scheiterte damit aber am Widerstand von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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