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Kosovo-Nationalisten sehen andere Prioritäten als Dialog mit Serben

Archivmeldung vom 16.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Albin Kurti (2017)
Albin Kurti (2017)

Foto: Arianit
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach dem Sieg bei der Parlamentswahl im Kosovo strebt die oppositionelle Anti-Establishment-Partei Vetevendosje Wirtschaftsreformen und einen verstärkten Kampf gegen Korruption an, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus Pristina meldet.

Beim russischen online Magazin " SNA News " ist auf der deutschen Webseite weiter zu lesen: "„Die Hauptpriorität ist Gerechtigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen“, sagte Parteichef Albin Kurti, der bereits im vergangenen Jahr fünf Monate lang Regierungschef war.

Die Bemühungen der EU, den Streit zwischen dem Kosovo und Serbien zu entschärfen, könnten sich allerdings erschweren. Der Dialog mit Serbien werde nicht zu seinen Prioritäten gehören, sagte Kurti. Ex-Ministerpräsident Ramush Haradinaj, dessen Allianz für die Zukunft des Kosovo (AAK) als möglicher Koalitionspartner gilt, nannte neben dem „Problem mit Serbien“ auch die Corona-Pandemie und eine „Stärkung des Staates“ als größte Aufgaben des Kabinetts. Der Kosovo-Streit gilt als eines der größten Hindernisse für Serbien auf dem Weg in die EU.

Vorläufigen Ergebnissen zufolge kommt die nationalistische Vetevendosje auf rund 48 Prozent der Stimmen bei der Wahl am Sonntag. Parteichef Kurti hatte im Wahlkampf unter anderem mit der Ankündigung gepunktet, gegen die ausufernde Korruption im Land vorzugehen.

Zweitplatzierter war die Demokratische Partei (PDK), die gegenüber der Regierung in Opposition ist. Die bislang regierende Demokratische Liga (LDK) lag dahinter mit etwa 13 Prozent, die AAK bei 7,5 Prozent.

Das Kosovo mit seinen 1,9 Millionen Einwohnern hatte 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Das von Russland unterstützte Serbien erkennt das aber nicht an."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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