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Human Rights Watch: 70.000 Senegalesen leiden "qualvoll"

Archivmeldung vom 24.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge der Republik Senegal
Flagge der Republik Senegal

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Senegal leiden laut eines Berichts von Human Rights Watch 70.000 Menschen jährlich regelrecht "qualvoll". Dies läge an einem Mangel an Schmerzmitteln, so die Nichtregierungsorganisation in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Dafür seien vor allem "restriktive Maßnahmen" der senegalesischen Regierung und eine "unzureichende Ausbildung" des Pflegepersonals verantwortlich.

Es herrsche ein ständiger Mangel an Morphin, vor allem außerhalb der Hauptstadt. Das beträfe besonders Patienten der Palliativmedizin, wie chronisch, Krebs- oder HIV-Kranke. Senegal importiere pro Jahr gerade genug Morphin für 200 Patienten, heißt es im Bericht. "Die senegalesischen Behörden sollten darüber nachdenken, ob sie selbst solche Schmerzen erdulden möchten", sagte eine Mitarbeiterin der Organisation.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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