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Mit dieser Frage bringt Trump Netanjahu in Verlegenheit

Archivmeldung vom 26.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Youtube
Bild: Screenshot Youtube

US-Präsident Donald Trump ist nicht gerade für seine Bescheidenheit bekannt. Gleich nach der Einigung zwischen Israel und dem Sudan am Freitag erinnerte er den israelischen Ministerpäsidenten Benjamin Netanjahu an seinen Beitrag zum „Deal“ – und ließ auch gleich eine Spitze gegen seinen Dauerrivalen Joe Biden los. Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "„Denkst Du, Sleepy Joe hätte diesen Deal machen können, Bibi?“, fragte Trump Netanjahu in einem Telefonat vor laufender Kamera. „Das glaube ich nicht.“ Netanyahu reagierte sichtlich verlegen, aber diplomatisch: „Also, Mr. President, ich kann Ihnen sagen, wir schätzen die Hilfe für Frieden von jedem in Amerika.“


​Zur selben Zeit waren der Ministerpräsident des Sudan, Abdullah Hamduk, und der Vorsitzende des Souveränen Rates des Landes, Abdel Fattah Burhan, in der Leitung – und könnten wohl die Augen verdreht haben.

Trump verkündete am Freitag, dass sich der Sudan und Israel auf eine Normalisierung der Beziehenung geeinigt hätten. Er bezeichnete dies als einen noch größeren Schritt hin zur Friedensschaffung im Nahen Osten. Damit hat sich der Sudan dem sogenannten Abraham-Abkommen angeschlossen und ist neben Ägypten, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain bereits das fünfte arabische Land, das diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält.

Wahlkampfmodus

Währenddessen befindet sich der US-Wahlkampf auf der Zielgeraden. Trump lässt keine Gelegenheit verstreichen, um gegen seinen demokratischen Herausforderer, Joe Biden, auszuteilen. Dem verpasste er den Spitznamen „Sleepy Joe“ („Schläfriger Joe“) – auch in Anspielung auf dessen Versprecher, mit denen der 77-Jährige in der Vergangenheit gelegentlich ein schlechtes Bild abgab.

Vor Kurzem lieferten sich die beiden das zweite und letzte TV-Duell vor dem Wahltag am 3. November. Dieses lief verhaltener und in der Sache konstruktiver als das erste ab, bei dem sich beide abwechselnd bekriegten und kaum Argumente anbringen konnten. Umfragen sehen Biden nach wie vor vorne."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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