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EU-Kommission: Fipronil-Eier in mindestens 15 Mitgliedsstaaten

Archivmeldung vom 11.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann/myself / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/myself / pixelio.de

Von dem Skandal um mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden und aus Belgien sind offenbar immer mehr Länder betroffen. Mindestens 15 EU-Mitgliedsstaaten sowie die Schweiz und Hongkong seien mit belasteten Eiern beliefert worden, berichtet das ZDF unter Berufung auf aktuelle Angaben der EU-Kommission.

Von dem Skandal um mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden und aus Belgien sind offenbar immer mehr Länder betroffen. Mindestens 15 EU-Mitgliedsstaaten sowie die Schweiz und Hongkong seien mit belasteten Eiern beliefert worden, berichtet das ZDF unter Berufung auf aktuelle Angaben der EU-Kommission.

Medienberichten zufolge hat EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis unterdessen ein Krisentreffen mit den zuständigen Ministers und Behördenvertretern der betroffenen Länder für Ende September vorgeschlagen. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind in Deutschland wohl rund 10,7 Millionen Eier mit dem Insektizid Fipronil belastet. Das berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf die Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. Darin heißt es, es sei davon auszugehen, "dass rund 10,7 Millionen möglicherweise mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden sind".

Aus der Antwort gehe weiter hervor, dass sich die genaue Anzahl der in den Handel gelangten Eier nicht mit Sicherheit abschätzen lasse. "Auch hat sich zwischenzeitlich erhöhter Ermittlungsbedarf zu möglicherweise mit belasteten Eiern hergestellten Verarbeitungsprodukten ergeben", schreibt das Ressort von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU). Zudem ist von "mangelnden Auskünften" aus den Niederlanden und Belgien die Rede.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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