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Französischer Präsidentschaftskandidat Macron dementiert Homosexualität

Archivmeldung vom 17.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Emmanuel Macron (2014)
Emmanuel Macron (2014)

By OFFICIAL LEWEB PHOTOS - LEWEB 2014 - CONFERENCE - LEWEB TRENDS - IN CONVERSATION WITH EMMANUEL MACRON (FRENCH MINISTER FOR ECONOMY INDUSTRY AND DIGITAL AFFAIRS) - PULLMAN STAGE, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48345540

Der unabhängige französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron, der aktuell die Umfragen für den zweiten Wahlgang gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen anführt, will Frankreich tief greifend reformieren. "Wir werden Europa nicht auf Vordermann bringen, wenn Frankreich seinen Job nicht macht", sagte Macron dem "Spiegel". Frankreich müsse "seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen, indem es den Arbeitsmarkt reformiert, indem es seinen Haushalt ernsthaft führt".

Er warnte vor den Konsequenzen bei einem Sieg Le Pens – in diesem Fall würde das Land verarmen, so Macron. "Wahrscheinlich käme es im ganzen Land zu Ausschreitungen. Le Pen würde Europa und die Eurozone zertrümmern." Nach den Wahlen in Frankreich und Deutschland habe die EU nur wenige Jahre Zeit für Veränderungen, sagte Macron, der "links" und "rechts" als "Kategorien von gestern" bezeichnet.

Er spricht sich für einen gemeinsamen Finanzminister und eine engere Integration der Länder der Eurozone aus. "Das Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist längst Realität; wir sollten gar nicht versuchen, alle gemeinsam vorwärtszukommen." Das sei einer der großen Fehler der vergangenen Jahre gewesen. "Wir haben die Eurozone nicht weiterentwickelt, weil wir Angst hatten, die Briten oder die Polen zu verschrecken.

Und wohin hat das geführt? Die Briten haben trotzdem für den Ausstieg gestimmt, und die Polen erklären uns nun, dass Europa eine grausige Sache sei. So haben wir viel Zeit verloren." Macron äußerte sich auch zu den vor allem von russischen Medien verbreiteten Gerüchten über seine angebliche Homosexualität, die er selbst schon dementiert hat – und zur oft im selben Zusammenhang genannten Tatsache, dass seine Ehefrau 24 Jahre älter ist: "Wenn ich mit einer 20 Jahre jüngeren Frau zusammen wäre, käme niemand auf die Idee, das irgendwie komisch zu finden. Im Gegenteil, alle fänden das toll. Aber ich habe mein Leben nie danach ausgerichtet, was andere darüber denken könnten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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