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BND sorgt sich um Sicherheit von mutmaßlichem Tiergarten-Mörder

Archivmeldung vom 06.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo vom Bundesnachrichtendienst
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der mutmaßliche russische Auftragskiller Vadim S. ist vor einigen Tagen in eine andere Haftanstalt verlegt worden. Grund dafür sei ein Hinweis, den der Bundesnachrichtendienst (BND) erhalten habe, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf eigene Informationen.

Demnach sei damit zu rechnen, dass der mutmaßliche Mörder des im August im Berliner Tiergarten getöteten Georgiers in der Haft gezielt getötet werden könnte - und zwar angeblich auf Betreiben von eben der staatlichen Stelle in Russland, die ihn als Killer beauftragt haben soll. Der Hinweis sei zumindest als so glaubwürdig eingestuft worden, dass die Ermittler sich allein schon vorsorglich entschieden hätten, Vadim S. in eine andere, nun geheim gehaltene Haftanstalt zu verlegen. Gleichzeitig gelte der Hinweis als weiteres Indiz dafür, dass Vadim S. in russischem Auftrag gehandelt haben könnte.

Der BND teilte dem ARD-Hauptstadtstudio mit, er äußere sich zu operativen Vorgängen grundsätzlich nur gegenüber der Bundesregierung und den zuständigen geheim tagenden Gremien des Deutschen Bundestages. Vadim S. hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht eingelassen. Am Mittwoch hatte der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich gezogen. Zwar gebe es bisher keinen Beweis, dass Vadim S. sein Opfer im Auftrag staatlicher Stellen in Russland getötet haben könnte, aber eine Reihe von Indizien dafür, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio weiter. Konkret stehe der Verdacht im Raum, dass er im Auftrag des militärischen Geheimdienst GRU gehandelt haben könnte. Die Bundesregierung hatte sich deshalb entschieden, die Übernahme des Falls durch den Generalbundesanwalt mit einer politischen Maßnahme zu begleiten: so wurden zwei Mitarbeiter des GRU an der russischen Botschaft in Berlin ausgewiesen. Russland hat die Vorwürfe bestritten und angekündigt, seinerseits deutsches Botschaftspersonal auszuweisen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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