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Flugzeugunglück: CDU-Politiker fordert scharfe Reaktion gegen Russland

Archivmeldung vom 18.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hans Georg Wellmann Bild: CDU/CSU-Fraktion - Creative Commons-Lizenz (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland)
Hans Georg Wellmann Bild: CDU/CSU-Fraktion - Creative Commons-Lizenz (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland)

Der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Karl-Georg Wellmann, fordert eine noch härtere Gangart gegenüber Russland für den Fall, dass das russische Militär das über der Ostukraine abgestürzte malaysische Passagierflugzeug abgeschossen haben sollte. "Darauf muss die westliche Staatengemeinschaft erst Recht mit aller Konsequenz reagieren, wenn sich die russische Verantwortung für den Abschuss bestätigen sollte", sagte der CDU-Politiker "Handelsblatt-Online".

Gemeint seien damit "umfassende Sanktionen der Stufe 3 - und zwar schnell". Zunächst müsse aber die Ursache genau geklärt werden. "Indizien sprechen allerdings dafür, dass Russland die Verantwortung trägt", sagte Wellmann weiter. Am 16. Juli sei bereits ein ukrainisches Flugzeug abgeschossen worden.

Der heutige Absturz sei zudem im Gebiet prorussischer Rebellen passiert. "Das ist das Werk von Profis. Bürgerwehren fehlt Technik und Ausbildung für einen Abschuss in zehntausend Metern Höhe."

Überdies sei schon vor dem Abschluss klar gewesen, dass Russland einen asymmetrischen Krieg gegen die Ukraine führt, so Wellmann. Die EU und die USA hatten sich in der Ukraine-Krise auf drei Eskalationsstufen verständigt. Alle bisher beschlossenen Maßnahmen entsprechen den Stufen eins und zwei: Sie treffen ausgewählte Politiker, Wirtschaftsführer und Unternehmen und richten sich nicht - wie in Stufe drei - gegen die russische Volkswirtschaft insgesamt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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