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Wagenknecht rügt Rücktrittsforderungen an Israelgegnerinnen

Archivmeldung vom 17.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sahra Wagenknecht (2014)
Sahra Wagenknecht (2014)

Foto: Foto-AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC-BY-SA-4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, hat der Rückzugsaufforderung des Reformflügels an die Adresse der linken Israelgegnerinnen Inge Höger, Annette Groth, Heike Hänsel und Claudia Haydt vehement widersprochen. "Inge Höger, Annette Groth und Heike Hänsel haben sich zu Beginn der letzten Fraktionssitzung in aller Form entschuldigt; Gregor Gysi hat die Entschuldigung angenommen", sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" mit Blick auf die Toiletten-Affäre.

"Wer jetzt noch nachtritt, dem geht es offenbar nicht um die Hetzjagd auf Gysi, sondern um eine willkommene Gelegenheit, mit drei linken Fraktionsmitgliedern abzurechnen." Wagenknecht fügte hinzu: "Als 14 Mitglieder unserer Partei, darunter nicht wenige Unterzeichner des jetzigen Aufrufs, vor einigen Wochen eine Erklärung vorlegten, die ein militärisches Eingreifen in Kobane forderte, mögen sich sehr viele Parteimitglieder auch gedacht haben: Ihr sprecht nicht für uns. Ein entsprechender Aufruf wurde damals nicht lanciert. Wer allerdings einen solchen Stil der innerparteilichen Auseinandersetzung einführt, der sollte bedenken, dass es ihn demnächst selbst treffen könnte."

Streit um Israel-Gegner schwelt weiter

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Wolfgang Gehrcke, hat der Rückzugsaufforderung des Reformflügels an die Adresse der linken Israelgegnerinnen Inge Höger, Annette Groth, Heike Hänsel und Claudia Haydt widersprochen. "Die Unterzeichner dieser Stellungnahme sollten sich besser um Politik kümmern und so einen Quatsch lassen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" mit Blick auf die Toilettenaffäre und eine öffentliche Erklärung des Reformflügels. Sie seien zudem sehr unpräzise in ihren Forderungen. "Es ist nicht klar, was sie wollen. Wenn sie wollen, dass die drei Bundestagsabgeordneten ihre Mandate zurückgeben, dann müssen sie das sagen. Dann lehne ich das ab." Höger, Groth und Hänsel sind Bundestagsabgeordnete, Haydt Mitglied des Bundesvorstandes.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger - Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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