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Bundeswirtschaftsminister Altmaier will Europa gegenüber Asien und USA stärken

Archivmeldung vom 19.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Großmächte: Vereinigte Staaten von Amerika (VSA/USA), Europäische Union (EU), Russische Föderation (Russland) und China
Großmächte: Vereinigte Staaten von Amerika (VSA/USA), Europäische Union (EU), Russische Föderation (Russland) und China

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Einrichtung eines ehrgeizigen Fonds zur wirtschaftlichen Erholung auf EU-Ebene für Solidarität und Wachstum sieht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) als "eine der größten Herausforderungen unserer Generation".

Europa müsse "industriepolitisch stärker werden und aufholen gegenüber Regionen wie Asien oder den USA", sagte Altmaier am Dienstag im ARD-Mittagsmagazin. "Wir haben in den letzten 30 Jahren einen europäischen Binnenmarkt geschaffen, der unseren Wohlstand enorm gestärkt hat. Davon profitiert auch die deutsche Wirtschaft. Davon hängen sehr viele Arbeitsplätze ab. Das Gleiche gilt aber auch für Frankreich und viele andere Länder. Und deshalb ist es richtig, dass wir nicht nur die deutsche Wirtschaft in Deutschland wieder in Gang und in Schwung bringen, sondern europaweit ein Zeichen der Zuversicht geben und genau dies bezweckt die deutsch-französische Initiative", so Altmaier.

Kritikern des 500 Milliarden Euro-Pakets, das Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag als Wiederaufbau-Fonds für Europa vorgestellt hatten, entgegnet Altmaier, dass "in den letzten Jahrzenten häufig durch deutsch-französische Initiativen ein Prozess, nicht nur des Nachdenkens, sondern auch des Handelns ausgelöst" wurde. Dieser Vorschlag sei "jetzt eine Diskussionsgrundlage und selbstverständlich ist es das gute Recht aller anderer Mitgliedsstaaten zu diskutieren und dann auch notwendige Änderungen vorzunehmen."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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