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Syrische Armee fliegt Luftangriffe auf palästinensisches Viertel von Damaskus

Archivmeldung vom 17.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Flagge der Arabischen Republik Syrien
Flagge der Arabischen Republik Syrien

Die syrische Armee hat erstmals Luftangriffe auf ein palästinensisches Viertel von Damaskus geflogen. Dabei sollen nach Angaben von Aufständischen mindestens 25 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden worden sein.

Angeblich soll auch eine Moschee getroffen worden sein, in der zahlreiche Bürgerkriegs-Flüchtlinge lebten. Auch andere Orte und Vororte im Süden von Damaskus sollen beschossen worden sein. Die Regierungstruppen versuchen seit Kurzem, die Region im Umkreis von acht Kilometern um die Hauptstadt wieder vollständig unter ihre Kontrolle zu bekommen.

"Spiegel": Assads Chemiewaffenarsenale laut BND innerhalb von Stunden einsatzbereit

Die Chemiewaffen der syrischen Armee sind nach Einschätzung des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Fall einer Entscheidung des Regimes von Baschar al-Assad innerhalb von Stunden einsatzbereit. BND-Chef Gerhard Schindler schätzte die Waffenbestände vergangene Woche in einer streng vertraulichen Runde laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" auf bis zu 1.000 Tonnen, darunter 700 Tonnen Sarin und jeweils 100 Tonnen Senf- und VX-Gas.

Obwohl der Einsatz der Massenvernichtungswaffen gegen die Rebellen bereits von mehreren Feldkommandeuren der Armee eingefordert worden sei, gibt es laut BND jedoch bisher keine konkreten Vorbereitungen zum Einsatz der tödlichen Waffen. Durch Satellitenaufklärung beobachtete Aktivitäten an den Waffenlagern, die weltweit die Angst vor einem Einsatz der Chemikalien schürten, sind laut der BND-Analyse vermutlich Sicherungsmaßnahmen gewesen, da nahe den Depots Angriffe durch Rebellen drohten.

Sollte sich das Regime für einen Einsatz entscheiden, könnten die Waffen aber innerhalb von vier bis sechs Stunden eingesetzt werden. Dafür verfügt das Regime laut Geheimdiensterkenntnissen über bis zu 1.000 ballistische Raketen, die es möglicherweise bereits für den Fall des Falles testet. So registrierte auch der BND Anfang vergangener Woche vier Abschüsse von Scud-Raketen aus dem Raum Damaskus in Richtung der Rebellenhochburg Aleppo. Die Geschosse seien jedoch weit vor der Großstadt in einem Feld eingeschlagen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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