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Netanjahu bedankt sich bei Merkel für U-Boot-Lieferung

Archivmeldung vom 24.03.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Benjamin Netanjahu Bild: Benjamin Netanjahu, de.wikipedia.org
Benjamin Netanjahu Bild: Benjamin Netanjahu, de.wikipedia.org

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich in einem Brief persönlich bei Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Zusage eines weiteren deutschen U-Boots der "Dolphin"-Klasse bedankt. Das berichtet die "Bild-Zeitung". Aus dem Brief gehe auch hervor, dass die U-Boote aus deutscher Produktion, von denen Israel derzeit drei besitzt, an einem möglichen Angriff auf iranische Atomanlagen beteiligt sein könnten.

Die U-Boote würden Israel "helfen, unser immenses Bedürfnis auf Verteidigung in diesen turbulenten Zeiten zu gewährleisten", heiße es in dem Brief Netanjahus an Merkel. Die Formulierung "turbulente Zeiten" ist nach "Bild"-Informationen eine bewusste Anspielung Netanjahus auf den Konflikt mit dem Iran.

Die U-Boote der "Dolphin"-Klasse können konventionell und nuklear bestückte Marschflugkörper abfeuern und nach Auskunft israelischer Marine-Offiziere jedes Ziel im Iran treffen. Auch Israels Verteidigungsminister Ehud Barak schließt einen Einsatz der deutschen U-Boote gegen den Iran nicht aus. Der Kauf der U-Boote, so Barak im israelischen Rundfunk, stärke die israelische Marine, die immer mehr eine Schlüsselrolle dabei spiele, Herausforderungen wie dem Iran zu begegnen.

Weiter schreibt Netanjahu in seinem Brief an Angela Merkel, der auf den 21. März 2012 datiert ist: "Ich möchte Dir persönlich und im Namen der israelischen Regierung dafür danken, dass Du der Lieferung eines weiteren U-Boots zugestimmt hast." Die deutsche Rüstungslieferung werde "auf großartige Weise zur Sicherheit des jüdischen Staates beitragen", heiße es in Netanjahus Brief an die Bundeskanzlerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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