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Friedensnobelpreis geht an Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi

Archivmeldung vom 10.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Logo der Nobelstiftung. Der Nobelpreis ist eine seit 1901 jährlich vergebene Auszeichnung, die von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel (1833–1896) gestiftet wurde.
Das Logo der Nobelstiftung. Der Nobelpreis ist eine seit 1901 jährlich vergebene Auszeichnung, die von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel (1833–1896) gestiftet wurde.

Der Friedensnobelpreis 2014 geht an zwei Menschenrechtsaktivisten: An Malala Yousafzai aus Pakistan und den Inder Kailash Satyarthi. Die 17-jährige Yousafzai war bereits 2013 unter den Favoriten.

Die Muslimin engangiert sich weltweit für Kinderrechte, hat bereits vor den Vereinten Nationen gesprochen und erhielt im vergangenen Jahr den Internationalen Kinder-Friedenspreis.

Der 60-jährige Kailash Satyarthi ist Hindu, setzt sich seit Jahrzehnten gegen soziale Ungerechtigkeit ein und ist u.a. für sein Engagement gegen Kindersklaverei geehrt worden. Yousafzai und Satyarthi sind aus 278 vorgeschlagenen Kandidaten vom Nobelkomitee ausgewählt worden.

Die Ehrungen sind jeweils mit einem Preisgeld von umgerechnet gut 880.000 Euro dotiert. Sie werden traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, überreicht. Im vergangenen Jahr wurde der Friedensnobelpreis der "Organisation für das Verbot chemischer Waffen" zuerkannt.

Am Montag war der Nobelpreis für Medizin und Physiologie an die drei Neurowissenschaftler John O’Keefe aus den USA sowie an die Eheleute May-Britt und Edvard Moser aus Norwegen verliehen worden, während der Physik-Nobelpreis am Dienstag an die drei japanischen Licht-Forscher Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura ging. Der diesjährige Chemie-Nobelpreis ging an den deutschen Krebs-Forscher Stefan Hell sowie an die US-Forscher Eric Betzig und William Moerner. Am Donnerstag wurde dem französischen Schriftsteller Patrick Modiano der Nobelpreis für Literatur zugesprochen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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